ALEXEJ NAWALNY: Der Kreml-Kritiker soll bereits im Hotel in Tomsk vergiftet worden sein

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Der Kremlkritiker Alexej Nawalny ist nach Darstellung seines Teams nachweislich schon in Russland vergiftet worden – und zwar in einem Hotel in der sibirischen Stadt Tomsk. Das Gift soll ihm demnach in einer Flasche mit Mineralwasser in seinem Zimmer verabreicht worden sein. Nawalnys Team zeigte ein Video von den Flaschen der Marke «Swjatoj Istotschnik» («Heilige Quelle»). Unterdessen forderte das Europaparlament, sofort eine internationale Untersuchung zu dem Fall einzuleiten.

Daran solle auch die EU beteiligt sein, hieß es in einer am Donnerstag verabschiedeten Resolution der Parlamentarier. Darin verurteilten sie den Mordversuch gegen Nawalny scharf. Außerdem sei der wiederholte Einsatz chemischer Waffen gegen russische BĂŒrger ein Grund fĂŒr Besorgnis. Die russische StaatsfĂŒhrung hatte wiederholt eine Verwicklung in dem Fall und in andere FĂ€lle zurĂŒckgewiesen.

Die Abgeordneten in BrĂŒssel forderten Moskau auf, EinschĂŒchterung, Gewalt, BelĂ€stigung und UnterdrĂŒckung von Oppositionellen ein Ende zu setzen. Zudem rief das Parlament die EU dazu auf, die Beziehungen zu Russland zu ĂŒberdenken. Moskau mĂŒsse bei internationalen Foren weiterhin isoliert werden. Zudem mĂŒsse dem EU-Sanktionsregime fĂŒr Menschenrechtsverletzungen zĂŒgig zugestimmt werden, hieß es.

Nawalnys Team sieht es dem bei Instagram veröffentlichten Video zufolge nun als erwiesen an, dass der 44-JĂ€hrige bereits auf russischem Gebiet vergiftet wurde. Auf ihn soll mit einem als Chemiewaffenkampfstoff verbotenen Nervengift der Gruppe Nowitschok ein Mordanschlag verĂŒbt worden sein. Die Bundesregierung in Berlin machte wiederholt Russland dafĂŒr verantwortlich.

Moskau hatte zuletzt angesichts der VorwĂŒrfe aus Deutschland behauptet, Nawalny sei womöglich erst nach seiner Abreise vergiftet worden. Die Staatsmedien in Moskau verbreiten die Version eines Komplotts des Westens gegen Russland, um das Land erneut mit Sanktionen zu belegen. Der Kreml betonte mehrfach, dass russische Ärzte keine Vergiftungssymptome bei Nawalny hĂ€tten feststellen können. Sie hatten von einer Stoffwechselstörung gesprochen.

Indes hat die Organisation fĂŒr das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) biomedizinische Proben Nawalnys untersuchen lassen. Die deutschen Behörden werden ĂŒber die Ergebnisse unterrichtet, wie die in Den Haag ansĂ€ssige Organisation mitteilte. FĂŒr die Untersuchungen hĂ€tten die OPCW-Experten unabhĂ€ngig Proben Nawalnys gesammelt.

Nawalnys Team erklĂ€rte, ein deutsches Labor habe die Nowitschok-Spuren an der Wasserflasche nachgewiesen. Es zeigte auf dem Video, wie Nawalnys Mitarbeiter trotz Warnungen einer Hotelangestellten in dem Zimmer sĂ€mtliche möglichen Beweismittel mit Handschuhen aufgriffen und in PlastiktĂŒten verstauten.

Sie hĂ€tten sich zu dem Schritt entschieden – unmittelbar, nachdem sie Nachricht ĂŒber den Gesundheitszustand Nawalnys erhalten hatten, hieß es. Einige Mitarbeiter hatten sich demnach noch in Tomsk aufgehalten, um die Produktion eines Videos zu beenden. Sie seien zusammen mit einem Anwalt in das Hotelzimmer gegangen, hieß es.

Dazu eine Einordnung von WELT-Korrespondent Christoph Wanner.

#nawalny #vergiftung #russland

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Video 2020 erstellt

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